Onanie, Masturbation, Selbstbefriedigung

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Onanie, Masturbation, Selbstbefriedigung

Lange Zeit galt sexuelle Selbstbefriedigung als Sünde oder als Krankheit. Heute gilt es als völlig normal, wenn Menschen sich selbst befriedigen- auch im Rahmen einer Partnerbeziehung.

Problematisch wird Selbstbefriedigung nur dann, wenn eigene Normen oder die Erwartungen des Partners im Gegensatz zum eigenen Sexualverhalten stehen. Dann kann für die Betroffenen ein erheblicher Leidensdruck entstehen. Eine Sexualtherapie kann dabei helfen, das eigene Verhalten als normal zu akzeptieren und falsche Vorstellungen abzubauen.

Ebenfalls problematisch ist, wenn sich der Konsum von Pornografie zu einer Belastung für die Partnerschaft auswächst. Bei Pornosucht ist es sinnvoll, sich therapeutische Unterstützung zu holen, damit für den Betroffenen im privaten und beruflichen Umfeld keine bleibenden Schäden entstehen.

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Dr. rer. biol. hum. Michael Petery

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